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Robin Hinsch lebt und arbeitet in Hamburg. Er studierte Fotografie in der Klasse von Prof. Elger Esser an der HFG Karlsruhe, and der HH Hannover, der HfbK Hamburg und an der HAW Hamburg in der Klasse von Prof. Vincent Kohlbrecher und Prof. Ute Mahler. In seiner fotographischen Arbeit konzentriert er sich auf soziale Brennpunkte und selbst erlebte, subjektive und intuitive Narrationen. Er kombiniert dazu Fotographie mit Filmcollage und Installationstechniken. Seine Arbeit wurde mit dem International Photography Award, dem European Photo Exhibition Award, dem Canon Profifoto Förderpreis und dem Art Award der Hamburger Börse ausgezeichnet, war auf der Shortlist des Leica Oskar Barnach Preises, der Lucie Awards und wurde für den Henri-Nannen Preis nominiert. Er fotographiert für die ZEIT, den Spiegel, National Geographic, die Süddeutsche Zeitung, Esquire, die SPEX, NEON, INTRO und weitere namhafte Magazine. Reisen haben ihn in die Ukraine, nach Polen, Russland, in den Irak, die Türkei, den Senegal, nach Syrien, Malaysia, Singapur, Marokko, Australien und in die USA geführt. (www.robinhinsch.com)

Robin Hinsch hat für den Great Report das Dossier ‘Wahala’ erarbeitet.

Paula Hildebrandt ist Politikwissenschaftlerin, Stadtforscherin, Autorin und Filmemacherin, die sich in ihrer künstlerischen Praxis mit Fragen nach demokratischer Teilhabe und Repräsentation auseinandersetzt. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, politischer Aktion, künstlerischer Intervention und Kulturproduktion. Sie studierte Politikwissenschaften und globale politische Ökonomie in Berlin, Sussex und Cambridge und arbeitete sie als Projektmanagerin für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Die Konfrontation mit neuen Formen politischer Aktion und Selbstorganisation – dezentral, fluide, informell, kollaborativ und selbst initiiert – war Anlass und Motivation, sich wissenschaftlich im Rahmen einer Promotion an der Bauhaus Universität Weimar mit einem 'erweiterten' Politikbegriff zu beschäftigen. In diese Phase fielen auch Tätigkeiten als freie Kuratorin, Lehraufträge und künstlerische Aktivitäten im Stadtraum. Seit 2015 koordiniert sie das künstlerisch-wissenschaftliche Graduiertenkolleg 'Performing Citizenship' und erforscht die 'Welcome City Hamburg'. (www.paulahildebrandt.de)

Paula Hildebrandt hat für den Great Report das Dossier ‘The Logistics of Paradise’ erarbeitet.

Nour Sokhon ist eine Künstlerin, Sounddesignerin und Filmemacherin, die in Beirut lebt. 2017 schloss sie ihr Studium in Sound for the Moving Image an der Glasgow School of Art ab. Seit ihrer Jugend in Dubai beschäftigt sie sich mit Geräuschen, während sie am Arabischen Golf Gedichte schrieb. Später erwarb sie eine künstlerische Meisterdiplim an der American University in Dubai. Während ihrer Zeit in Glasgow arbeitete sie an einem großangelegten Dokumentarfilmprojekt unter dem Titel People on Sound. Nour hat ihre Arbeiten in Dubai, Glasgow und Beirut ausgestellt. Performance-Auftritte u.a. beim Al Quoz Arts Festival (Dubai, Vereinigte Arabische Emirate), dem Other Worlds Festival (Blackpool, UK), bei Frequent Defect (Beirut, Libanon) und am Haven for Artists (Beirut, Libanon). (www.noursokhon.com)

Für den Great Report hat Nour das Dossier ‘Volatile Grounds’ erarbeitet.

Maria F. Scaroni ist Tänzerin. Sie interpretiert choreographische Arbeiten, macht eigene Tänze und gibt Tanzworkshops. Unabhängig ausgebildet, lebt sie seit 2004 in Berlin, wo sie als freiberufliche Tänzerin u.a. mit Jess Curtis, Jeremy Wade, Frank Willens, Tino Sehgal, Vania Rovisco, Hannah Hegenscheidt, Wilhelm Groener und anderen zusammengearbeitet hat. Seit 2011 arbeitet sie mit Meg Stuart zusammen (Until Our Hearts Stop, Sketches/Notebook und Built To Last). Scaronis choreographische Arbeiten fokussieren auf Prozesse der Kollaboration, spielen mit Erfahrungen von Dauer und sind angetrieben von dem Versuch, Performance, Choreographie und Installation zu vermischen. Maria unterrichtet am HZT Berlin, and der Theaterakademie Helsinki, beim Tanzquartier Wien und in unabhängigen Trainings-Programmen (P.O.R.C.H. und Smash). Sie hat einen Master in Zeitgenössischer Italienischer Literatur, wo sie zum Verhältnis von Ausbildung und Tanz gearbeitet hat. In ihrer eigene Praxis beschäftigt sie sich auf vielfältige Art und Weise mit Tantra, Tarot und energetischen, feinstofflichen Körperkonzepten und ihrer heilenden Kraft. (www.mariafscaroni.wordpress.com)

Für die theatrale Version des Great Report hat Maria Scaroni, gemeinsam mit Katharina Pelosi, eine Performance erarbeitet.

Vladimir Miller studierte Kommunikationsdesign und Illustration an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim/Deutschland. Er arbeitet in Berlin, Brüssel und Wien als Dramaturg, Bühnenbildner und Installations- und Videokünstler. Er ist stellvertretender Kurator für den Aufbaustudiengang im Bereich der künstlerischen Forschung in Aufführung und Bühnenbild am 'a.pass' in Brüssel. Schwerpunkte seiner Lehre und Forschung sind kuratierte Räume sowie die Erfassung von Kunst- und Wissensproduktion als räumliche Praxis. Neben seiner Forschung arbeitete er mit den Choreographen Philipp Gehmacher und Meg Stuart zusammen. Die Auftritte, Videoinstallationen und Bühnenbilder wurden auf diversen europäischen und südamerikanischen Tanz- und Performance-Festivals gezeigt. Vladimir Miller arbeitete ebenfalls an einer Anzahl von szenografischen Installationen und Räumen, dazu zählen in their name (2010) und solo with jack (2012) gemeinsam mit Philipp Gehmacher, sowie sketches/notebook (2013) gemeinsam mit Meg Stuart. In der ersten Jahreshälfte 2015 war er Stipendiat der Akademie Solitude in Stuttgart.

Für die theatrale Version des Great Report hat Vladimir Miller das Bühnenbild erarbeitet.

Katharina Pelosi studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Giessen und arbeitet seither als Audiokünstlerin im Bereich Performance, Choreographie, Installation und Kunst im Öffentlichen Raum, unter anderem am Mousonturm Frankfurt, an den Sophiensäelen Berlin, auf Kampnagel Hamburg, am Schauspiel Frankfurt und Theater und Orchester Heidelberg. Sie ist Teil des feministischen Performance Kollektivs Swoosh Lieu, dessen Arbeiten auf der Tanzplattform, beim Stückemarkt des Theatertreffens und beim Festival Impulse gezeigt wurden. Als Theatermusikerin und Sounddesignerin verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Hamburger costa compagnie und der Theatermacherin Simone Dede Ayivi. Pelosi hat Soundwalks, Hörstücke und Installationen realisiert, so eine Serie von Hörstücken für das Museum Judengasse in Frankfurt, die ortsspezifische Audioinstallation Bilder aus Morgen – ein akustisches Wanderdenkmal am Theater und Orchester Heidelberg sowie die mehrkanalige Audioinstallation In the vicinity – an assembly in between history and memory am CCA Tel Aviv. Seit 2015 ist Katharina mit ihrem künstlerischen Promotionsprojekt zu Sound als erinnerungskulturellem Medium im postkolonialen Hamburg Mitglied im Graduiertenkolleg 'Performing Citizenship'. (Mehr Infos)

Für die theatrale Version des Great Report hat Katharina Pelosi, gemeinsam mit Maria Scaroni, eine Performance erarbeitet.

Heike Bröckerhoff arbeitet als Dramaturgin für Choreographie und Performance in Hamburg und Nantes, Frankreich. Kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie unter anderem mit Colyne Morange und dem Performance Kollektiv Stomach Company (FR). In Hamburg arbeitet sie unter anderem mit Juliana Oliveira, Moritz Frischkorn und Jonas Woltemate auf Kampnagel, K3 und im Gängeviertel. Ihre aktuelle Forschung zu Selbstoptimierung als Regierungstechnik rückt den Körper als Ausdruck des Sozialen und als politischen Agenten in den Blick. Ihre Suche nach neuen Utopien treibt sie an die Grenze zwischen Science und Fiction. Sie schreibt und publiziert auf –PLATEAU, diskursive Platform für performative Künste und Kulturpolitik in Hamburg (www.plateauhamburg.de)

Für die theatrale Version des Great Report hat Heike Bröckerhoff als Dramaturgin gearbeitet.

Moritz Frischkorn arbeitet als Choreograph, Performer, Kurator und Theoretiker im Feld zeitgenössischer darstellender Kunst. Seine künstlerische Praxis beschäftigt sich mit Choreographien von Dingen und ihren sozialen und politischen Dimensionen. Er erarbeitet forschungsorientierte Projekte und sucht dabei nach künstlerischen Praktiken, die einen sorgfältigen, spekulativen Umgang mit der Umwelt erlauben und mehr sind als Ausdruck individueller Intentionen. Zentraler Aspekt ist zugleich die fortlaufende Inventarisierung und Kritik der eigenen Privilegien. Im Sommer 2014 war er danceWEB-Stipendiat beim ImPulsTanz-Festival in Wien. Seit Januar 2015 promoviert er im künstlerisch-wissenschaftlichen Graduiertenkolleg 'Performing Citizenship' mit einer Arbeit zu 'Expanded Choreography between Logistics and Entanglement'. Zusammenarbeiten verbinden ihn unter anderem mit Martin Nachbar, Manon Santkin, Maria F. Scaroni, Vladimir Miller, Jonas Woltemate, Ellen Blumenstein, der geheimagentur, SARMA (Brussels) und Plateau Hamburg. (www.moritzfrischkorn.de)

Moritz Frischkorn ist Initiator und künstlerischer Leiter des Great Report.